Fahrt ins Blaue PDF Drucken E-Mail


Am Samstag, den 26.03.2011, wurden bei uns im Haus drei Bewohnerinnen von unserer Betreuungskraft mit einer „Fahrt ins Blaue„ überrascht. Die Bewohner waren neugierig, wohin es wohl geht. Frau Dreyer sagte: „Ich war noch nie in Flögeln!“ Dem konnten wir natürlich abhelfen.

In langsamer Fahrt ging es los in Richtung Bad Bederkesa und Umgebung. Bei herrlichstem Frühlingssonnenschein ließen wir es uns gut gehen.

Zuerst fuhren wir am Haus unseres Ministerpräsidenten Mc Allister vorbei (schließlich muss man ja wissen, wo der wohnt). Dann wurde das Neubaugebiet am Galgenberg gezeigt. Danach ging es Richtung Mühle. Von dort hatten wir einen herrlichen Blick über den Beerster See. Die Augen der Bewohner glänzten vor Freude über die schöne Fahrt.

Nun hatten wir Kaffeedurst, es ging also in Richtung Italiener. In der Eisdiele waren unsere Damen von dem großen Angebot fast überfordert. Trotzdem fanden wir das Richtige. Nach dem Verzehr von Erdbeer- und Mokkabecher gab es noch einen Cappuccino. Was schmeckte der lecker!

Dann ging die Fahrt weiter Richtung Flögeln. Unsere Betreuungskraft erzählte den Bewohnern etwas über den Ort, zeigte ihnen das Heimathaus, wo zu besonderen Anlässen Butterkuchen verkauft wird; die Kirche, in der z.B. am Ostersonntag morgens um 6.00 Uhr ein Frühgottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Frühstück stattfindet. Vom Parkplatz bei Bensen hatten wir einen schönen Blick über den Flögelner See.

Die Fahrt ging weiter Richtung Zeltplatz am See. Es führte eine sehr schmale Straße hin, so dass unsere Bewohner lachend die Befürchtung hatten, in den Graben oder den Wald ausweichen zu müssen. Aber es ging alles gut.

Anschließend fuhren wir weiter Richtung Fickmühlen und Alfstedt. Unterwegs wurde uns ein Melkhus erklärt und gezeigt (wir möchten es einmal besuchen, wenn die Saison begonnen hat) und wir sahen eine Biogasanlage. Wir bewunderten unterwegs die tollen Häuser und die blühenden Vorgärten.

Kurz vor dem Abendbrot kamen wir wieder in Lintig an. Alle drei Bewohner strahlten und bedankten sich immer wieder für den schönen Nachmittag. Frau Hermann sagte: „Ich wusste gar nicht, wie groß Bad Bederkesa ist!“

Auch, wenn wir den Nachmittag für andere vielleicht ein Verkehrshindernis waren und viele dachten: „0h, … die Sonntagsfahrer sind schon am Samstag unterwegs!“

Wir alle fanden es jedenfalls wunderschön und werden dieses auch wiederholen.

 

Silvia Ahrens